Geschichte der Pfadi

Ins Leben gerufen wurde die Idee der Pfadfinderei bereits im Jahre 1907, als der Brite Robert Stephenson Smith Baden Powell (von uns kurz „BiPi“ genannt) ein Lager mit 20 Buben auf der Insel Brownsea veranstaltete – er brachte ihnen Zelten, Feuermachen, Spurenlesen und das Leben in der Natur bei. Diese Idee begeisterte die Jugend so sehr, dass sich bereits 2 Jahre später schlagartig 11.000 Nachahmer fanden. Heute sind die Pfadfinder die weltweit größte unabhängige Kinder- und Jugendbewegung – mit über 38 Millionen Mitgliedern in mehr als 200 Ländern.

1912 wurden in der Schweiz die ersten Pfadigruppen gegründet, die sich wenige Jahre später in einem Mädchen- und einem Bubenbund zusammenschlossen. 1987 fusionierten der Schweizerische Pfadfinderbund, und der Bund der Schweizerischen Pfadfinderinnen zur Pfadibewegung Schweiz PBS. Die Pfadibewegung ist mit rund 40’000 Mitgliedern die grösste Jugendorganisation der Schweiz. Weltweit gibt es über 26 Millionen Pfadfinder. Jedes Jahr am 22. Februar feiert man den Thinking Day und gedenkt BiPi und seiner Frau, die an diesem Tag beide ihren Geburtstag feierten.